Ein Save the Date ist eine kurze, frühe Nachricht, die euren Hochzeitstermin ankündigt, damit sich eure Gäste den Tag freihalten. Mehr will es nicht. Die Einladung dagegen ist die vollständige, offizielle Bitte, dabei zu sein: mit Uhrzeit, Trauort, Ort der Feier, Dresscode und einem Weg, zu- oder abzusagen. Der Unterschied liegt also im Zweck. Das Save the Date sichert den Tag im Kalender eurer Gäste, oft schon, bevor ihr selbst wisst, wann genau die Trauung beginnt. Die Einladung gibt ihnen alles, was sie brauchen, um tatsächlich zu kommen und euch zu antworten. Wer nur das Save the Date bekommen hat, weiß, an welchem Wochenende und in welcher Stadt gefeiert wird. Wer die Einladung in der Hand hat, kann den ganzen Tag planen.
Save the Date oder Einladung: der Unterschied – und wann ihr Hochzeitseinladungen verschickt
Ein Save the Date ist die frühe Vorwarnung: Haltet euch den Tag frei. Die Hochzeitseinladung ist die eigentliche, verbindliche Einladung mit allen Details und der Bitte um Rückmeldung. Das Save the Date geht etwa sechs bis acht Monate vor der Hochzeit raus, die Einladung etwa sechs bis acht Wochen vorher. Hier lest ihr, was genau der Unterschied ist, wann ihr Hochzeitseinladungen verschickt, was auf welche Karte gehört, und wann ihr euch das Save the Date auch sparen könnt.

Auf dieser Seite
- Der Unterschied zwischen Save the Date und Einladung
- Wann verschickt man Hochzeitseinladungen?
- Wann verschickt man das Save the Date?
- Der Zeitplan: vom Save the Date bis zur endgültigen Gästezahl
- Was auf das Save the Date gehört – und was auf die Einladung
- So klingen beide: Formulierungen im Vergleich
- Braucht ihr wirklich beides?
- Digitales Save the Date: was sich ändert
- Häufige Fragen
Der Unterschied zwischen Save the Date und Einladung
Wann verschickt man Hochzeitseinladungen?
Die Hochzeitseinladung verschickt ihr etwa sechs bis acht Wochen vor der Hochzeit, wenn ihr vorher ein Save the Date geschickt habt. Dann ist der Termin längst bekannt, und die Einladung kommt nah genug am Tag, dass alle Pläne feststehen, aber früh genug, dass eure Gäste bis zur Frist antworten können. Habt ihr kein Save the Date verschickt oder reisen viele Gäste aus dem Ausland an, rechnet mit acht bis zwölf Wochen, also zwei bis drei Monaten. So bleibt Zeit für Urlaubsanträge, Flüge und Unterkünfte. Viel früher lohnt sich selten: Eine Einladung, die vier Monate vorher eintrifft, gerät leicht in Vergessenheit. Wer die Einladungen persönlich verteilt, wie es gerade in Österreich und auf dem Land noch oft üblich ist, plant dieselben Zeiträume, braucht für die Runde durch Familie und Nachbarschaft aber ein paar Wochenenden Vorlauf. Eine digitale Hochzeitseinladung ist dagegen sofort da, sodass ihr den Versand auf einen Abend legen könnt.
Wann verschickt man das Save the Date?
Das Save the Date geht in der Regel sechs bis acht Monate vor der Hochzeit raus. Feiert ihr im Ausland, an einem langen Wochenende, an einem Brückentag oder in der Hochsaison, verschickt es lieber acht bis zwölf Monate vorher, damit eure Gäste Reise und freie Tage rechtzeitig planen können. Schickt das Save the Date nur an Menschen, die sicher eine Einladung bekommen. Wer eine Vorankündigung erhält, rechnet fest mit der Einladung; ein Save the Date an Wackelkandidaten bringt euch später in eine unangenehme Lage. Klärt deshalb zuerst eure Gästeliste und erst dann den Versand.
Der Zeitplan: vom Save the Date bis zur endgültigen Gästezahl
Vom Hochzeitstag aus rückwärts gerechnet wird der Unterschied greifbar. Für eine Hochzeit am Samstag, 12. Juni 2027:
- Sechs bis acht Monate vorher (Oktober bis Dezember 2026): Das Save the Date geht raus. Bei einer Hochzeit im Ausland oder an einem Feiertagswochenende eher acht bis zwölf Monate vorher.
- Sechs bis acht Wochen vorher (Mitte April bis Anfang Mai 2027): Die Einladung kommt, mit allen Details und der Bitte um Rückmeldung.
- Drei bis vier Wochen vorher: die Rückmeldefrist. Schreibt das genaue Datum in die Einladung, zum Beispiel „Bitte gebt uns bis Samstag, 15. Mai 2027 Bescheid“.
- Ein bis zwei Wochen vorher: Die endgültige Gästezahl geht an Location und Caterer, nachdem ihr bei allen nachgefragt habt, die sich nicht gemeldet haben.
Der Abstand zwischen beiden Sendungen ist der Sinn der Sache. Ein Save the Date kurz vor der Einladung wirkt wie eine Dopplung, eine zu frühe Einladung wird vergessen. Habt ihr weniger als etwa vier Monate Vorlauf, lasst das Save the Date weg und verschickt die Einladung etwas früher als üblich.
Was auf das Save the Date gehört – und was auf die Einladung
Haltet das Save the Date bewusst schlank: eure Namen, das Datum, die Stadt oder Region und eine Zeile wie „Einladung folgt“. Diese letzte Zeile ist wichtig, denn sie macht klar, dass noch etwas kommt, und niemand sucht nach einer Antwortmöglichkeit, die es noch gar nicht gibt. Alle Details gehören in die Einladung selbst: Trauung und Feier mit Adressen, Beginn, Dresscode, die Bitte um Rückmeldung mit Frist und, wenn ihr wollt, Hinweise zu Kindern, Übernachtung oder Geschenken. Das Save the Date macht neugierig, die Einladung erklärt. Wie ihr die Einladung im Einzelnen aufbaut, steht in unserem Ratgeber zum Text der Hochzeitseinladung.
So klingen beide: Formulierungen im Vergleich
Nebeneinander gelesen wird der Unterschied im Ton sofort deutlich.
Ein formelles Save the Date: „Save the Date Samstag, 12. Juni 2027 Lea Hoffmann und Tobias Brandt heiraten in Lindau am Bodensee Einladung folgt“
Ein lockeres Save the Date: „Wir heiraten! Lea & Tobias 12. Juni 2027, Lindau Details folgen – haltet euch das Wochenende frei“
Der Anfang einer Einladung: „Gemeinsam mit ihren Familien laden Lea Hoffmann und Tobias Brandt herzlich ein zu ihrer Hochzeit am Samstag, 12. Juni 2027, um 14 Uhr Trauung in der Seekapelle, Lindau anschließend Feier im Gutshof am See Um Rückmeldung wird gebeten bis zum 15. Mai 2027“
Seht ihr, was die Einladung hinzufügt? Die Gastgeberzeile, die Uhrzeit, den Ort, den Hinweis auf die Feier und die Frist. Nichts davon muss beim Save the Date schon feststehen. Weitere Varianten findet ihr in unseren Vorlagen für den Save-the-Date-Text.
Braucht ihr wirklich beides?
Nicht immer. Ein Save the Date lohnt sich vor allem, wenn eure Gäste viel Vorlauf brauchen: bei einer Hochzeit im Ausland, an einem beliebten Sommertermin, an einem Brückentag oder wenn eure Gäste über mehrere Städte und Länder verteilt leben. Feiert ihr klein und in der Nähe, mit kurzer Planungszeit, reicht oft eine einzige, gut getimte Einladung. Eine Faustregel: Müssen eure Gäste für die Hochzeit Urlaub nehmen, einen Flug buchen oder Kinderbetreuung organisieren, schickt ein Save the Date. Kommen fast alle aus der Region und haben nur einen Samstag zu blocken, könnt ihr es euch sparen.
Digitales Save the Date: was sich ändert
Ein digitales Save the Date ist ein Link statt einer Karte, und das verändert, wie ihr es nutzt. Es gibt keine Druckzeit: Ihr könnt es per WhatsApp, Telegram oder E-Mail verschicken, sobald die Location gebucht ist. Verschiebt sich vor der Einladung noch etwas, ändert ihr die Seite, und derselbe Link zeigt den neuen Stand. Eine Seite kann außerdem mehr als Papier: einen Countdown bis zum großen Tag, ein paar Fotos und einen Hinweis auf die ungefähren Reisedaten. Haltet es trotzdem schlank, denn ein Save the Date mit Ablauf und Dresscode ist nur eine unfertige Einladung. Was ein digitales Save the Date nicht tut: sich von selbst in die Einladung verwandeln. Die Einladung ist eine eigene Sendung, sechs bis acht Wochen vor dem Tag. Bei Occavia erstellt ihr das Save the Date als eigenen Link und später die vollständige Einladung als zweiten. Bleibt beim selben Design, damit eure Gäste den zweiten Link sofort wiedererkennen.
Häufige Fragen
Kann man das Save the Date weglassen und nur eine Einladung verschicken?
Ja, vor allem bei einer Hochzeit in der Nähe oder mit kurzer Planungszeit. Ein Save the Date hilft hauptsächlich, wenn Gäste Reise oder Urlaub organisieren müssen. Sonst reicht eine gut getimte Einladung völlig aus.
Müssen Save the Date und Einladung zusammenpassen?
Schön ist es, Pflicht ist es nicht. Gleiche Farben oder dasselbe Design wirken stimmig, aber niemand stört sich an zwei verschiedenen Stilen, solange die wichtigen Angaben klar und einheitlich sind.
Kommt die Bitte um Rückmeldung schon aufs Save the Date?
Nein. Das Save the Date bittet nur darum, sich den Tag freizuhalten. Rückmeldung, Orte, Uhrzeiten und Dresscode gehören in die Einladung, wenn eure Pläne feststehen.
Darf man das Save the Date per WhatsApp verschicken?
Ja, und für die meisten Gästelisten ist das sogar der verlässlichste Weg, weil Nachrichten von Freunden schnell geöffnet werden. Schickt eine kurze, persönliche Zeile mit dem Link: „Wir haben ein Datum! Samstag, 12. Juni 2027 in Lindau. Haltet euch das Wochenende frei, die Einladung folgt.“ Familie und Trauzeugen zuerst, dann alle anderen. Wer keinen Messenger nutzt, bekommt einen Anruf oder eine Karte.
Was tun, wenn sich das Datum nach dem Save the Date ändert?
Sagt es euren Gästen, sobald der neue Termin feststeht, am besten mit einer kurzen persönlichen Nachricht statt einer Rundmail, und entschuldigt euch einmal, ohne lange zu erklären. War das Save the Date ein digitaler Link, aktualisiert auch die Seite. Die Einladung verschickt ihr dann im normalen Abstand zum neuen Termin.
Wie lange vorher verteilt man Hochzeitseinladungen persönlich?
Im selben Zeitraum wie beim Versand: etwa sechs bis acht Wochen vorher, ohne Save the Date oder bei weiter Anreise zwei bis drei Monate vorher. Plant für die Runde durch Familie und Bekanntschaft genug Wochenenden ein, damit die letzten Gäste ihre Einladung nicht deutlich später bekommen als die ersten.